zurück von Oma und Opa – und total verdorben

Ein Freund sagt: Du kommst mir vor wie ein Kind, das vom Aufenthalt bei den Großeltern nach Hause kommt und sich erst wieder gewöhnen muss an den normalen Alltag. Jaa! Ich war von Mittwoch bis Sonntag auf dem ersten Netzwerktreffen von Menschen, die ihr empathisches Handwerkszeug und Inspiration für eine radikal selbstverantwortliche Haltung bei Gewaltfrei-Glücklich erhalten haben und sich damit beschäftigten, was sie nun damit in der Welt wollen.
Jetzt bin ich verwöhnt und verdorben durch die vielen Momente tiefer Verbindung mit mir selbst, anderen Netzwerkerinnen und ‚der Welt‘ und durch konkrete Projekte und Visionen, die wir entwickelt haben und die meinen Lebendigkeitspegel gehoben haben wie Süßigkeiten den Zuckerspiegel. Nur halte ich sie für gesünder als die meisten Süßigkeiten. Da hinkt der Vergleich. Und ich will mich nicht wieder an den Alltag gewöhnen. Sondern den Alltag an die Verbindung und die Visionen. Auch da hinkt der Vergleich. Trotzdem genieße ich das Bild: Ich, wie ich wie ein Kind auf Zucker zu Hause alles auf den Kopf stelle.

Und gleich noch eine anschließende Inspiration fische ich aus dem Mund des Freundes: „Von der Vision bis zu ihrer Integration ist noch eine ganz schöne Durststrecke“, sagte er nämlich später. Ich halte inne um mir die Worte gut einzuprägen. Ich vermute, was er sagt stimmt. Und ich freue mich über die prägnante Formulierung. Mir erfüllt das Schönheit. Und Orientierung.

Hiermit beginnt mein blog. Es geht darin unter anderem um Visionen und ihre Integration. Hurrah! Und „Schön, dass Du mitliest.“ Ich bin aufgeregt und zufrieden und ruhig gleichzeitig.

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